Losungen

28. August 2016
Du bist mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor Gewalt.
In allem sind wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht am Boden zerstört.
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Der große Diener PDF Drucken E-Mail

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kürzlich habe ich aus dem Matthäus-Evanglium folgenden Vers gelesen:

„Auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
um sich bedienen zu lassen,
sondern um zu dienen und
sein Leben als Lösegeld für viele zu geben.“ (Mt 20, 28)

Jesus schließt mit diesem Vers seine Antwort auf eine Diskussion unter den Jüngern ab. Bei der ging es um die Größe und den „richtigen“ Platz im Reich Gottes. Jesus gibt sich den Jüngern zum Vorbild. Er kam, um zu dienen. Seinem Vater im Himmel - ja klar - und den Menschen! Menschen, die er heilte und denen er wieder aufhalf. Seinen Jüngern, denen gelegentlich den „Kopf gewaschen hat“ (wie in der Geschichte in Mt. 20) oder denen er die Füße wusch (Joh 13, 4ff.).

Um dienen zu lernen, muss ich bereit sein, mir von Jesus dienen zu lassen. Wie tut er das? Durch ein tröstendes Wort vom Heiligen Geist, eine vom Heiligen Geist geführte helfende Hand eines anderen Menschen, einen Moment der Ruhe oder auch durch einen ernsten aber von Liebe geleiteten „Korrekturhinweis“ für mich. Es beschämt mich, wenn ich mir vor Augen halte, dass Jesus deshalb zu uns gekommen ist. Darüber hinaus gab er sein Leben als Lösegeld für uns. Spätestens da wird deutlich: Wir können anderen nicht dienen, wie er diente. Nicht in dem Umfang und nicht in der Qualität. Das schaffen wir nicht. Es geht darum, dass wir einander dienen, weil er uns dient.

Manchmal muss ich mir von ihm erst dienen lassen, um dann auch wieder helfen zu können. Lassen wir das zu? Nehmen wir uns die Zeit dafür? Gerade jetzt in den Tagen vor Karfreitag und Ostern ist ein guter Zeitpunkt. Nimm Dir eine Auszeit - nicht von Jesus, sondern bei ihm! Vielleicht sind auch die Gebetstage in der Karwoche ein Gelegenheit dazu für Dich. Jedenfalls wünsche ich uns eine tiefe Begegnung mit Jesus in den kommenden Tagen. Dass das Kreuz und das leere Grab uns an die Liebe, Gnade und Kraft Gottes erinnern.

Alles Gute!
Oliver